Selma Etareri

geb. 1968,

lebt als freischaffende Keramik- und Performancekünstlerin in Graz.

Galerie und Atelier „DA LOAM“ befinden sich in der Mariahilferstraße 11 in Graz.

Fertigungstechniken und Produkte:

 

FERTIGUNG:

Die Gefäße und Plastiken sind dünnwandig aufgebaut.
Die grafische Bearbeitung der Oberfläche mit eingebrannten Oxidstiften, Ritzungen, Engoben und Reliefen kennzeichnet den Stil der Künstlerin.
Die Arbeiten sind gesintert und dadurch sehr widerstandsfähig.
Die Formensprache ist vielfältig.
Interpretationen von mythologischen sowie zeitgenössischen Themen finden sich vor allem bei den figurativen Arbeiten.
Die Gebrauchsgegenstände sind größtenteils gegossenes Porzellan und an der Scheibe gedrehte Unikate.
Alle Arbeiten der Künstlerin bestehen aus hochwertigen keramischen Materialien: Steinzeug in verschiedenen Färbungen sowie Porzellan.

Oftmals bezieht die Keramikerin Lehm aus ihrer direkten Umgebung in ihre Werke mit ein. Das Material spricht in den Arbeiten für sich. Selma Etareri verwendet Glasur nur dort, wo der Gebrauch es erfordert.

KÜNSTLERISCHER WERDEGANG:

Nach dem Besuch der Keramikfachschule Stoob im Burgenland (Abschluss 1988) und der Meisterklasse für Keramik an der künstlerisch-technischen Ortweinschule in Graz eröffnete Selma Etareri 1996 ihr erstes Kunst- und Keramikstudio und ist seitdem als freischaffende Künstlerin und Keramikerin tätig.

2005 eröffnete sie die Galerie „DA LOAM“ sowie das gleichnamige Atelier in der Mariahilferstraße, in unmittelbarer Nähe zum Kunsthaus Graz. Seitdem kuratiert Selma Etareri zahlreiche Ausstellungen in den Räumlichkeiten des „DA LOAM“ und arbeitet mit Künstlern wie Andreas H. Gratze, Franz Viehauser, Luka Arafune, Erika Lässer-Rotter, Angelika Thon, Josef Fürpass, Lawson Oyekan, Anne Lükl, Sazgar Sali, Saman Karim Ahmed, Gerda Fassel, Bruce Onobrakpeya, Dionis Solo und vielen anderen zusammen.

Seit 1996 veranstaltet Selma Etareri regelmäßig Gemeinschaftsausstellungen sowie Performances im „DA LOAM“ und in anderen Galerien und Veranstaltungsorten, unter anderem in der Gotischen Halle des Graz Museums, der Kunststation Kolmitzberg, den Österreichischen Werkstätten, dem Kunsthaus Graz sowie im Kongresshaus von Bad Hofgastein und im Weingut Kodolitsch.

Ihre künstlerische Arbeit umfasst auch Projekte im öffentlichen Raum. Dazu gehören die Gestaltung eines Kindergartens, die keramische Rückwand der Kapelle Marienheim in Wien, das Kreuz in der Aula der Caritas-Zentrale, Projekte zu Garten- und Stadtdesign, fördernde Projekte mit Kindern und Jugendlichen sowie andere Kunstprojekte mit gemeinnützigem Ziel. Seit 2024 findet ein Kulturaustausch mit der Bruce-Onobrakpeya- und Uche-Okeke-Stiftung sowie mit der Künstlergruppe„Visions in Clay“ aus Lagos statt.